In einer Studie zum Kauf von Luxusgütern durch Tomorrow Focus Media im Jahr 2014 stellte man fest, dass 14,3 Prozent der Befragten aus Prestigegründen Luxusgüter kaufen. 
Statistiken für die Jahre 2014 bis 2020 zeigen, dass insbesondere der E-Commerce-Markt für Luxusgüter eine höhere Nachfrage erzielen wird. So geht man von einem durchschnittlichen Preis für die Anschaffungen pro Nutzer im Jahr 2016 von 322,86 Euro aus. In ganz Deutschland wurden bereits im Jahr 2011 circa 9,71 Milliarden Euro umgesetzt.

Was macht die Luxusgüterbranche aus?

Innerhalb der Luxusgüterbranche gilt der Grundsatz: „Kostet etwas genug, lässt es sich gut verkaufen.“ Dies zeigt sich hauptsächlich in den Kaufgründen, denn diese sind im Luxussegment sehr viel emotionaler und vielfach irrational. Darauf richtet sich auch die Kommunikation der Luxusmarken ein. Dennoch handelt es sich immer noch um eine anspruchsvolle und realitätsnahe Darstellung.
In Köln haben Luxusgüter bereits Tradition, denn der Wohlstand kam mit den rheinischen Juden und ihrem Handel in die Stadt. Noch bevor Seefahrer im Orient ihren Handel starten konnten, brachten die jüdischen Kaufleute damalige Luxusgüter wie Gewürze, reinste Stoffe und Edelmetalle nach Köln.
Im Bereich der Immobilien muss man leider sagen, dass Köln im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen an letzter Stelle steht, denn in den ersten Monaten des Jahres 2015 wurde die teuerste Wohnung für 9.800 Euro pro Quadratmeter verkauft. Der durchschnittliche Preis für Häuser in Köln betrug zum gleichen Zeitpunkt 1,74 Millionen Euro.

Die Entwicklung folgt einem klaren Trend

Laut Euromonitor steht den Deutschen im Jahr 2016 ein Marktvolumen von 11264,2 Millionen Euro allein für Luxusgüter zur Verfügung. Insbesondere im Bereich Nahrung und Essen ist ein Anstieg der Nachfrage zu verzeichnen. In einer Studie von Tomorrow Focus Media aus dem Jahre 2014 ist eine Präferenz dieses Luxusgutes von 67 Prozent der Befragten angegeben worden. Darin inbegriffen waren sowohl die bodenständigen Luxus – Wertschätzer mit Eigenheim und Ehe als auch der heimliche Genießer mit seinem Fokus Fernreise und der Luxus-Repräsentant, der viel Wert auf Marken- und Designerkleidung legt.

von Susanne Heinrichs

WEITERE ARTIKEL ZU „KÖLN & TOURISMUS

Hinterlassen Sie eine Antwort